Das Museum

Die Museumgeschichte

Das Museum in Strakonice wurde 1894 gegründet. Den Anlass dazu gab die Veranstaltung der Tschechisch-slawische völkerkundlichen Ausstellung in Prag im Jahre 1895. Seit 1923 trägt es den Namen des Kreisschulinspektors Jan Dyk, der zu der Museumentwicklung und der Neueröffnung nach dem Krieg beitrug. Nach vielen Umzügen zog das Museum im Jahre 1936 in das Burgareal. Die Sammlungen wurden für die Öffentlichkeit im Mai 1937 anlässlich des Besuches des tschechischen Präsidenten Edvard Beneš in Strakonice zugänglich.

Der Zweite Weltkrieg beeinflusste wesentlich das Museumsleben, denn seine Tätigkeit wurde völlig eingestellt. Durch den Beschluss des Bezirksnationalausschusses in České Budějovice vom März 1951, erwarb das ursprünglich städtische Museum den Status des Kreismuseums. Der Museumsgründer wurde das Nationale Bezirksamt Strakonice (seit Dezember 1989 bis 31. 12. 2002 Bezirksamt).

Ein wichtiger Wendepunk war das Jahr 1955, denn am 1. Januar wurde das Museum vom Archiv getrennt. Im Jahre 1967 bekommt das Museum seinen Namen „Das Museum des mittleren Otavagebietes“. Seit 1. Januar 2003, mit der Reform der öffentlichen Verwaltung, wird es zum Bezirksmuseum, dessen Gründer Bezirk Südböhmen ist.